100 Jahre genossenschaftlicher Weinbau in Flein

1923 gründeten Fleiner Weingärtner eine Genossenschaft

In Flein hat der Weinbau eine historische Bedeutung, denn bereits im 13. Jahrhundert wurde er urkundlich erwähnt. Im Jahre 1923 gründeten die Fleiner Weingärtner ihre Weingärtnergenossenschaft und fusionierten bereits 1972 mit ihren Nachbarkollegen aus Talheim. Flein selbst kam 1806 im Zuge der Gründung des Königreiches Württemberg zum Oberamt Heilbronn und 1938 durch eine Verwaltungsreform zum Landkreis Heilbronn.
Auf den Keuperböden rund um Flein und Talheim gedeihen zahlreiche Rebsorten und besonders der autochthone Samtrot hervorragend. In Flein sind noch heute die ältesten Samtrot-Reben Württembergs anzutreffen. Ein weit über die Region hinaus reichendes Renommee hat sich der Fleiner Wein jedoch mit seinen herausragenden Rieslingen erworben. Gerade mit dieser Rebsorte wurden schon in der Historie überregionale Vermarktungserfolge erzielt. Die Fleiner »Rieslinglage« Eselsberg hatte schon in der Vergangenheit einen gewissen Kult-Status.
Historisch bestanden schon immer exzellente und gute freundschaftliche Kontakte zwischen den Weingärtnern aus Heilbronn, Flein und Talheim. Es wurde nicht nur ein jährlicher Erfahrungsaustausch organisiert, sondern auch über herausfordernde wirtschaftliche Themen diskutiert. So war es eine logische und zu erwartende Folge dieser losen Zusammenarbeit, dass sich mit überwältigenden Mehrheiten die Mitglieder beider Genossenschaft – Heilbronn und Flein-Talheim – im Jahre 2011 für eine Fusion der beiden Unternehmen aussprachen. Wirtschaftliche und logistische Synergien wurden erzielt, aber vor allem bereichert die Fleiner Marke mit ihren besonderen Weinen das Portfolio des Weinschatzkellers auf vortreffliche Weise. Überzeugen Sie sich selbst – wir haben zwei feine Probierpakete mit Fleiner Weinen für Sie zusammengestellt.


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