FAKTEN UND ZAHLEN

Unsere Genossenschaftskellerei Heilbronn liegt, umgeben von idyllischer Reblandschaft, am Rande der großen Weinstadt Heilbronn. Der Weinbau hat in dieser Region eine Jahrhunderte währende Tradition. Der Ursprung unserer Genossenschaft datiert auf das Jahr 1888 und die Gründung der Weingärtnergesellschaft Heilbronn. Fast zeitgleich entstand die Winzergenossenschaft Heilbronn. Aus diesen beiden, anfangs konkurierenden Gesellschaften, entstand die Weingärtnergenossenschaft Heilbronn.

Diese fusionierte in den 1970er Jahren mit den Genossenschaften aus Erlenbach und Weinsberg.
In den Jahren 2007 bis 2014 schlossen sich weitere Genossenschaften aus der Umgebung der Kellerei an: Die Weingärtnergenossenschaft Neckarsulm-Gundelsheim, die Weingärtner Flein-Talheim, die Weingärtner Lehrensteinsfeld, die Weingärtnergenossenschaft Unterheinriet und in jüngster Vergangenheit die Weingärtner aus Grantschen.

Unsere Weinberglagen

Die geologischen Besonderheiten, die Ausrichtung und nicht zuletzt das Mikroklima unserer Weinberglagen bestimmen zu einem wesentlichen Grad den Charakter unserer Weine. Deshalb ist beispielsweise ein Riesling nicht gleich ein Riesling. Je nachdem, wo er reift und gedeiht, präsentiert sich uns ein anderer Wein im Glas. Deshalb hat die Vielfalt unseres Weinangebotes durchaus seine Berechtigung und deckt nahezu jede Geschmacksvorliebe ab.
Die Einzellagen, an denen die Trauben unserer Markenweine wachsen, sind:
Heilbronner Stiftsberg, Heilbronner Staufenberg, Heilbronner Wartberg, Erlenbacher Kayberg, Weinsberger Ranzenberg, Neckarsulmer Scheuerberg, Gundelsheimer Himmelreich, Fleiner Altenberg, Fleiner Eselsberg, Fleiner Kirchenweinberg, Fleiner Sonnenberg, Talheimer Schloßberg, Lehrensteinsfelder Steinacker, Unterheinrieter Sommerberg, Grantschener Salzberg und Grantschener Wildenberg. Jede für sich, eine herausragende Lage in der Württemberger Weinwelt.

Der Rebsortenspiegel unseres Hauses setzt sich aus 65% Rotweinen und 35% Weißweinen zusammen. Bei den roten Gewächsen liegt der Hauptanteil mit ca. 19% beim Trollinger, gefolgt vom Schwarzriesling mit ca. 13%, dem Lemberger mit ca. 12,5% und verschiedenen Burgundersorten (Spätburgunder und Samtrot) mit ca. 12%. Unsere Weißweine unterteilen sich in  ca. 29% Riesling, 2% Kerner, 1% Müller-Thurgau sowie 2% andere Weißweinsorten wie Grauburgunder, Gewürztraminer, Muskateller, Chardonnay und Weißburgunder.

Unsere Winzer

Die Basis unserer Weinqualität wird im Weinberg geschaffen. Der Fleiß, die Erfahrung und die Sorgfalt unserer Weingärtner sind die Garanten für die Weinqualität, die unsere Produkte auszeichnet. Denn nur mit bestem Traubengut können unsere Kellermeister aus dem »Vollen schöpfen« und alle Register ihres Könnens ziehen.
Heute bewirtschaften rund 1.415 Mitglieder auf einer Rebfläche von 1.400 Hektar die Reben unserer Genossenschaftskellerei. Klima, Terroir, Lage und die Schaffenskraft der Winzer, verbunden mit der Erfahrung der Kellermeister, bilden die Basis für unsere Weine, welche mit Charakter, Stil und vollendeter Harmonie überzeugen.

Typische württembergische Rebsorten wie Trollinger, Lemberger, Schwarzriesling, Riesling und Kerner gedeihen vorzüglich auf den nährstoffreichen Keuper- und Lößböden unserer Region.
Als größter Riesling-Erzeuger in Württemberg widmen wir uns mit Hingabe dem Riesling in An- und Ausbau. Große Aufmerksamkeit sowie intensive Pflege bringen wir auch unseren speziellen Rebsorten wie Samtrot, Clevner, Muskateller und Gewürztraminer sowie den Neuzüchtungen Acolon und Dornfelder entgegen.

Arne Maier

Dieter Beil

Uli Schwager

Tobias Zeller

Weinbereitung

Die Lagerkapazität der Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg beträgt ca. 9,5 Millionen Liter in Heilbronn, 6 Millionen Liter in Flein und ca. 4 Millionen Liter in Grantschen. Bis zu 8.000 Flaschen können pro Stunde in der kellereieigenen Abfüllanlage abgefüllt werden. Jährlich werden zwischen 12 bis 15 Millionen Kilogramm Trauben geerntet, woraus dann ca. 9 bis 11 Millionen Liter Wein vinifiziert werden. Für die Vinifizierung unserer Weine sind vier Kellermeister mit ihren Teams verantwortlich:

Arne Maier, der leitende erste Kellermeister und Önologe am Standort Heilbronn ist zusammen mit dem zweiten Kellermeister Dieter Beil für das Gesamtportfolio und im speziellen für die Weine der Marken Heilbronn und Neckarsulm verantwortlich. Kellermeister Uli Schwager verleiht den Weinen der Marken Grantschen und Lehrensteinsfeld seine Handschrift und Tobias Zeller ist in Flein verantwortlich für die Marke Flein-Talheim und kümmert sich zudem um die Auswahl der Grundweine für die heraussragenden Sekte und Seccos aus unserem Haus.

Die Rebenveredlung

Als einzige Genossenschaft in Deutschland verfügt die Genossenschaftskellerei Heilbronn über eine eigene Rebschule. Dieser Rebenveredlungsbetrieb kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Seit bald 100 Jahren versorgt die Rebenveredlung die Mitglieder der Genossenschaftskellerei Heilbronn mit Pflanzmaterial und beteiligt sich aktiv an den Selektionsarbeiten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Natürlich sind unsere Reben seit langem auch für Drittkunden erhältlich.

Unsere Mitarbeiter

Mittlerweile sind über 100 Mitarbeiter bei der Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg eG beschäftigt. Sie sind es auch, die neben unseren Winzern unsere Kellerei zu einem besonderen Unternehmen machen.

Mit Freude und Stolz bildet unser Haus auch in verschiedenen Berufen Auszubildende aus. Aktuell haben wir fünf Auszubildende, die unser Team mit jungem Elan bereichern.

Unser Team

Die Geschäftsleitung

Justin Kircher als Vorstandsvorsitzender und Karl Seiter als Geschäftsführer leiten seit vielen Jahren erfolgreich die Geschicke der Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg eG.
Justin Kircher hat seine Ausbildung zum Weinbautechniker an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in
Weinsberg absolviert. Er hat eine jahrelange kellerwirtschaftliche Erfahrung in einem fürstlichen Weingut und ist seit 2010 Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftskellerei.

Karl Seiter hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass sich traditionelle Genossenschaftsstrukturen mit der Fülle an Erfahrungen im modernen effizienten Management durchaus positiv ergänzen können.

Für ihn sind erfolgreiche Genossenschaften zudem die Voraussetzung für eine dauerhafte Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft. Auf diese Weise wird für die Verbraucher eine attraktive, für touristische Zwecke taugliche Landschaft erhalten.

Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-weinsberg